Bidirektionales Laden

Zitat von mlapp

Das ist aber schon länger bekannt. Es gibt ne deutsche Firma, hab leider den Namen vergessen, die sich massiv mit dem Thema beschäftigt und auch eigene Hardware dazu hat. Die hatten den Mach E an ihrer Wallbox getestet und da konnte er es auch schon. Wird angeblich nicht offiziell unterstützt, aber man kann das wohl relativ einfach erreichen, indem man dem Auto einen negativen Ladestrom vorgibt. Ist jetzt zwar relativ einfach erklärt, aber viel schwieriger ist es in der Praxis wohl wirklich nicht.

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Das war Ambibox. Siehe hier.

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Bund ebnet Weg für bidirektionales Laden: Der Bundestag hat gestern Abend überraschend eine wichtige Entscheidung zur bisherigen Mehrfach-Belastung von Strom beim bidirektionalen Laden getroffen. Die doppelten Netzentgelte bei der Zwischenspeicherung entfallen künftig. Experten sehen darin einen möglichen Durchbruch für die Zukunft von Vehicle-to-Grid, das sich nun auch in Deutschland rechnen kann. Wir haben die Abstimmung verfolgt und geben den Überblick.

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Im Kia-Forum hab ich da was sehr interessantes gefunden, glaube aber nicht, dass das mit dem MME umsetzbar wäre. Bestimmt gibt es hier Leute mit anderen Möglichkeiten:

V2H für Nerd/Bastler...

es ist erfreulich daß am letzten Do. abend der Bundestag die Netzentgeltbefreiung für Entladung aus Akkus beschlossen hat.

Das wird V2G einen starken Impuls geben.

Erste DC Lösungen wie z.B. BMW mit der Kostal BiDi Wallbox für 2098 € sind angekündigt.

Ich will nicht so lange warten und da mein mobiler Speicher kein V2x kann, war basteln angesagt:

Zutaten:

Maxus T90EV mit 89 kWh LFP Akku (8 Jahre Garantie)

V2L DC Adapter mit 4 kW

Ecoflow Delta2 Max mit Powerstream

Rezept: man entlädt mit dem Adapter den Autoakku in die Ecoflow, die schon zeitgleich mit dem Powerstrem das Haus versorgt (bzw. die Hausakkus der PV füllt).

Wichtig: V2L Ansätze via Adapter von Kia/MG u.a. haben immer hohe Verluste, da das Auto Bordelektronik benötigt (meist ca. 300W), daher führen geringe Entladungen zu hohen Verluste. Bsp: Man deckt 300 W Grundlast im Haus und das braucht 600W aus dem Autoakku, also 50% Wirkungsgrad.

Daher möglichst hohe Entladeleistung via DC, die Grenze liegt bei ca. 11 KW, da sonst die Akkuklimatisierung des Autos startet.

Die Ecoflow mit 2,2 kW laden und dann mit (theoretisch) 800W ins Hausnetz entladen hat aber auch 20% Verluste.

Mein nächster Versuch geht über 2 Wechselrichter, erst macht ein Meanwell aus 3 KW AC 230V dann 400V DC, den dann ein üblicher Stringwechselrichter wieder als AC ins Haus speist.

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Berichte bitte weiter, bis und wenn es funktioniert. Kosten und insgesamter Stundenaufwand bis zum funktionierenden System sind natürlich auch interessant.

Einen LFP Akku mit um die 80-90kwh Kapazität hatte ich auch schon im Hinterkopf für den Fall, dass wir uns doch noch eine PV-Anlage leisten. Nicht im BEV, der steht ja vor der Tür, sondern als Speicher. Ich weiß, das ist wohl falsch gedacht und überdimensioniert.

Ich war -bin ja Elektrik-Laie- bisher immer verwundert, wie wenig Kapazität die "üblichen" Hausspeicheranlagen hatten. Je nachdem, wie viel Überschuß man von Mai bis August tagsüber produzieren kann, habe ich immer gedacht, dass es nie schaden kann, wenn man sein Auto in diesen Monaten immer von 10-80% aus dem Speicher laden kann, sprich wenn man im Falle des Mach E - Ext. Range 60kw+ Ladeverlust+ Reserve für einen oder ein paar Haus-Tagesverbräuche speichern kann. Also in Summe eben ca. 80kw. Auf der anderen Seite lädt man ja extrem selten jeden Tag von 10-80%.

Frage: Wieviel Sinn macht ein großer Speicher, auch in der Kosten-Nutzen-Relation, wie groß sollte er sein? Bei mir kommt ja noch hinzu, dass wir mit unserem Ost-West Satteldach samt 4 Dachflächenfenstern und 12m² Paneelen für solare-Brauchwassererwärmung auf der einen und 2 Gauben auf der anderen Seite wohl sicher nur deutlich weniger als 10kwp installieren können - vielleicht nur 5?

Bevor ich mich dem näher widmen kann, muss ich vorher ohnehin noch eine To-do-Liste mit anderen vorrangigen Arbeiten am und rund ums Haus abarbeiten, was bereits größere Summen und erhebliche Zeit konsumieren wird.

Allerdings sollte die PV-Anlage, wenn wir sie realisieren, noch 2026 in Betrieb gehen, ist ja das letzte Jahr mit garantierter Einspeisevergütung.

Egal wie, die Wallbox-Installation samt Standfuß und die damit verbundene Erneuerung des Weges von der Straße durch den Vorgarten vor dem Haus mit dem Weg ums Haus herum hat die Prio Nr.1. Und dann kommen vor der PV-Anlage noch ein paar andere Dinge.

Aber trotzdem. Rechtzeitig planen und wissen, was man macht, wieviel es kostet und was es bringt, ist immer gut. :thumbup:

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Zitat von Triumphator

......


Wichtig: V2L Ansätze via Adapter von Kia/MG u.a. haben immer hohe Verluste, da das Auto Bordelektronik benötigt (meist ca. 300W), daher führen geringe Entladungen zu hohen Verluste. Bsp: Man deckt 300 W Grundlast im Haus und das braucht 600W aus dem Autoakku, also 50% Wirkungsgrad.

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V2L-Verluste kann ich bestätigen.

Habe gestern mal wieder die Akkus meines entfernt abgestellten Wohnmobils aus dem Akku meines BYD aufgeladen. Laden mit 200-300W (Anzeige BMS 12V Batterien), ca 10h, Entladung des BYD BVs ca. 9kwh. Also noch deutlich mehr als 50% (u.a. WoMo-interne Verluste).

Ist aber halt sehr bequem direkt über V2L-Anschluß

Dennoch sehr interessanter Ansatz im Thread!

Für meinen Mach-E darf ich mir bis nächsten Winter auch was einfallen lassen.....

Zitat von Greenkeeper

Wieviel Sinn macht ein großer Speicher, auch in der Kosten-Nutzen-Relation, wie groß sollte er sein?

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Zur Ermittlung der Speichergröße sollte man Abends um 7 und am nächsten Morgen um 7 seinen Stromzähler ablesen und die Differenz verdoppeln.

Ich habe 15 kWh und komme damit vorn wie hinten nicht aus. Anderen reichen 10. Schon monatelang habe ich nie mehr als 6% in den Speicher geschaufelt. Wenn ich in den dunklen Monaten von Oktober bis März PV-Ertrag habe, frisst mein Eigenverbrauch alles auf.
Wenn man tagsüber zu Hause ist und den PV-Ertrag direkt verbrauchen kann, wird ein Speicher sich, aufgrund seines hohen Anschaffungspreises, nicht amortisieren. Wenn man erst abends nach Hause kommt, schon.

Zitat von Greenkeeper

Allerdings sollte die PV-Anlage, wenn wir sie realisieren, noch 2026 in Betrieb gehen, ist ja das letzte Jahr mit garantierter Einspeisevergütung.

Originalbeitrag

Bei einer Garantie wär ich mir nicht sicher. Börsenpreise sind häufig in den Sommermonaten unter 0. Und das ist die Zeit, wo PV-Anlagen riesig produzieren, aber es gibt trotzdem nichts.

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Die Kosten-Nutzen-Relation bei PV- speichern ist eher kritisch zu sehen, rein finanziell rechnet es sich oft gar nicht.

Aber es gibt einem ein Stück Unabhängigkeit, und auch Sicherheit im Krisenfall.
Offiziell sollte man nicht mehr Speicher als die Kapazität der Anlage haben; ich bin aber der Meinung ca. ein Drittel mehr kann nicht schaden.

So viel Speicher anzuschaffen, damit davon das Auto geladen werden kann, halte ich für Unsinn.

Besser ist der umgekehrte Weg, den Speicher des Autos intelligent für die PV mitzunutzen....

P.S. ich habe platzbedingt nur 5,6KWp PV und 9.3Kwh Speicher 😉.
Aber ich lasse zumindest in Winter 3 kWh Reserve für Stromausfälle, damit laufen zumindest meine Ölheizung und mein Gefrierschrank auch ohne Sonne 1,5 Tage weiter

Auch wenn meine Anlage im Gesamten Inselfähig wäre, könnte ich im Winter nichts damit anfangen. Bei mir verbleiben zwar 5% im Speicher, aber bei einem Grundrauschen von 900 Watt könnte ich rechnerisch gerade einmal einen halben Tag überleben. Dann müsste ich aber die Heizung ausschalten. In der Praxis hat die WP aber nach wenigen Minuten den Speicherinhalt gekillt. So schnell bin ich garnicht zum Ausschalter geeilt.
Im Sommer sähe die ganze Sache schon wieder komplett anders aus. Das kann man sich aber leider nicht aussuchen (siehe Idioten von Zehlendorf). Und dann kämen auch noch externe Unwegsamkeiten hinzu, die gegen eine Inselfähigkeit sprächen.

Zitat von Ohm

So viel Speicher anzuschaffen, damit davon das Auto geladen werden kann, halte ich für Unsinn.

Originalbeitrag

Ich nicht und habe mir auch aus diesem Grund einen Speicher zugelegt. Der Speicher rechnet sich nur wenn er genutzt wird, also im best case jeden Tag 0-100 und dann wieder 100-0 macht usw.

Das heißt wenn wir mit dem MachE unter Tags nicht zu Hause sind (zB Arbeiten ^^) wird der Speicher am Abend soweit ins Auto entladen damit ich noch über die Nacht komme, also auf ca. 30%.

Funktioniert natürlich nur von April bis September. ;)

Zitat von Casemodder

Ich nicht und habe mir auch aus diesem Grund einen Speicher zugelegt. Der Speicher rechnet sich nur wenn er genutzt wird, also im best case jeden Tag 0-100 und dann wieder 100-0 macht usw.

Das heißt wenn wir mit dem MachE unter Tags nicht zu Hause sind (zB Arbeiten ^^) wird der Speicher am Abend soweit ins Auto entladen damit ich noch über die Nacht komme, also auf ca. 30%.

Funktioniert natürlich nur von April bis September. ;)

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Gut, von April bis September lasse ich das Auto, das ca.60kwh Speicher hat, gezielt langsam tagsüber laden, damit ich nichs ins Netz einspeisen muss (für lächerliche 8ct).

Aber um einen, sagen wir 80kwh Auto-Akku, nur zu 25% (ca.100km) aufzuladen, braucht's 20kwh Speicher. Die Kosten für Hausspeicher in LFP (was anderes käme für mich im Haus nicht in Frage) ca 500€/kWh, sind mind. 10000€. Alles nur fürs Auto, nicht Hausbedarf. Und nur für 6 Monate im Jahr

Wie sieht denn da eine Amortisationsrechnung aus?

Zitat von Ohm

Aber um einen, sagen wir 80kwh Auto-Akku, nur zu 25% (ca.100km) aufzuladen, braucht's 20kwh Speicher. Die Kosten für Hausspeicher in LFP (was anderes käme für mich im Haus nicht in Frage) ca 500€/kWh, sind mind. 10000€. Alles nur fürs Auto, nicht Hausbedarf. Und nur für 6 Monate im Jahr

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Was das Autoladen betrifft war meine Überlegung so: wir fahren zumindest 2 Tage mit dem Auto nach Wien (100km hin und zurück), diese 100km soll der Speicher nachladen können und das geht sich auch knapp aus. Der Hausbedarf wird natürlich auch über den Speicher abdgedeckt - soweit möglich.


Meine Amortisationsrechnung sieht so aus:

4100kWh sollen im 1. Jahr durch den Speicher laufen, in den nächsten Jahren nimmt das ab (in meiner Rechnung um 1,5%/a) aufgrund der Alterung.
Der Speicher ist erst seit März2025 in Betrieb, ich kann aber jetzt schon sagen, dass sich die 4100kWh knapp ausgehen könnten (Das Wetter war im November/Dezember im Osten Österreichs leider extrem mies, wochenlang nur Nebel!).
Die Lieferkosten bleiben mehr oder weniger konstant (11-13ct/kWh, derzeit 11ct/kWh), die Netzkosten werden aber jährlich um ~5% steigen (für das Jahr 2026 ist es schonmal mehr!).

Nach ~8 Jahren sollte der ROI erreicht sein.
Ich habe die Speicherkosten auch noch gegen eine 2,5%ige Verzinsung gerechnet (derzeit unrealistisch mit sicherer Anlage, nach KEST) auch in dieser Annahme würde sich der Speicher nach 10Jahren knapp rechnen.

Für mich war immer klar es muss wirtschaftlich irgendwie darstellbar sein und das ist es für mich, den Größte benefit den ich nun sehe ist aber sicher die "Freiheit" die man sich schafft da der Speicher einen deutlich unabhängiger macht (im Bezug auf "Wäsche waschen nur wenn die Sonne scheint" usw.)

Hier noch eine Tabelle, ich hab natürlich keine Glaskugel, das sind alles meine persönlichen Annahmen und gewisse Ereignisse (wir denken mal ein paar Jahre zurück) können die Rechnung deutlich negativ oder auch positiv beeinflussen.

Speicher wurde selber installiert daher die relativ geringen Kosten für einen BYD HVM Speicherturm.

PS: Im Frühling werde ich mir noch ein Modul holen um den Turm vollständig zu bestücken 8)

@Casemodder Die Rechnung sieht durchdacht aus. Zugute kommen Dir natürlich:

  • Ein günstiger Speicher (LFP?)
  • Das passende Fahrprofil
  • Eigeninstallation

Bedenken solltest Du aber

  • Die Akkuhersteller schränken normalerweise das Hinzufügen eines weiteren Speichers auf wenige Monate ein. Einfluss auf Wirkungsgrad und Lebensdauer
  • Je nach Eigenverbrauch im Haus scheinen mir die 4200kwh durch den Akku hoch gegriffen, vor allem, wenn Du in den Sommermonaten Dein Auto auch direkt von PV laden kannst (höherer Wirkungsgrad)
  • Die PV Komponenten, z.B. Wechselrichter aber auch Akkus können bereits nach 10 Jahren Reparatur/Austausch erfordern. Dann wir's grenzwertig

Aber Du hast recht, eine gewisse Unabhängigkeit und eventuell auch eine spätere Rendite....

Ich habe 14kWh Speicher ...

im Sommer brauch ich den nicht .... weil OST WEST PV

im Winter muss ich Akku Training mit Strom aus dem Netz machen um nicht tief zu entladen, da alles aus der PV im Haus und Wärmepumpe ad hoc verbraten wird

Für mich hätte, um maximal viel Eigenverbrauch zu haben, 5kWh mit 4kW Leistung gereicht, um tagsüber Waschmaschine, Spülmaschine und Kochen zu puffern

die andern 9kWh braucht es nicht ... sie werden sich nie amortisieren ... machen aber riesig Spass !! :):D8o:love:

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Zitat von Ohm

Ein günstiger Speicher (LFP?)

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Ja, LFP.

Zitat von Ohm

Die Akkuhersteller schränken normalerweise das Hinzufügen eines weiteren Speichers auf wenige Monate ein. Einfluss auf Wirkungsgrad und Lebensdauer

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Geht auch noch nach 2 Jahren zB. Wichtig ist dass die Ladung mit dem neuen Modul übereinstimmt (bei BYD HCM 30%).

Zitat von Ohm

Je nach Eigenverbrauch im Haus scheinen mir die 4200kwh durch den Akku hoch gegriffen, vor allem, wenn Du in den Sommermonaten Dein Auto auch direkt von PV laden kannst (höherer Wirkungsgrad)

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Wie gesagt, ich werde nicht ganz auf den Wert kommen, werden vielleicht 4000kWh sein, also hochgegriffen würde ich nicht sagen.

checkt doch mal die Speicherpreise

DC Speicher 5kWh 1000€ !!! teilweise bis 40kWh stapelbar, LFP ist hier fast nur noch zu bekommen, Natrium kommt auf, aber noch 3-5x der Preis, NMC fast nicht mehr zu finden

AC bisserl teurer ...

Speicher schmeissen sie dir nach ... ob er sich trotzdem rentiert ... muss jeder für sich selbst berechnen ... Hubzyklen sind hier das Mass der Dinge, die man dann auch oft braucht ...

SPASS macht VIEL Speicher aber sicher :-) :D^^:P:love:8o

Danke Euch allen. Ich habe in dem Bereich einfach noch viel zu wenig wissen und sauge gierig alles auf. :):thumbup:

Ich hab da einen sehr interessanten Artikel im Ami-Forum gefunden, der ziemlich genau wiedergibt, wie aus dem MME Strömlinge fürs Haus entlockt werden:

How to - Export 12v DC power to Inverter from LVB connection points

Hat jemand Bastelequipment zu Hause und könnte es mal umsetzen? Vielleicht zum Test? Andererseits, ohne Festverdrahtung gibt es passende Inverter für den Zigarettenanzünder beim großen Fluss für unter 50,- € zu kaufen. Der hat zwar nicht die beschriebenen 2000 Watt, sondern nur 600W, was aber m.E. für den Notbetrieb völlig ausreichend ist und außerdem die Struktur schont. Ich befürchte nur, dass die Sicherungen verbrennen werden und bei Langzeitgebrauch muss bestimmt zusätzlich noch ein Feuerlöscher daneben stehen.
Also sollte man schon wissen, was man tut und die nötige Vorsicht walten lassen. Prinzipiell sollte es aber ohne Probleme (fahrzeugabhängig) funktionieren.

Ich würde dafür nicht mal im Ansatz auch nur 5€ ausgeben.
Aus 12V 230V zu machen ist zwar machbar, aber technisch nicht sinnvoll.
Da sind die Wandlerverluste viel zu hoch.
Wenn, dann macht das nur über unseren 400V Akku Sinn.
Das wurde ja auch schon erfolgreich getestet ist ist durchaus machbar.

Aber grundsätzlich halte ich die Idee, das Auto als Akku zu verwenden sowieso nicht für praktikabel und bestenfalls als Notlösung denkbar.
Akkus sind mittlerweile so günstig geworden, dass man für 32 kWh nur noch 2700€ ausgibt. Aber die sind dann dediziert, basieren auf LFP Technik, haben Brandschutzsysteme verbaut und sind fest mit der Hausinstallation verbunden.
Sprich sie sind entsprechend abgesichert und vor allem 24/7 verfügbar.

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Zitat von Triumphator

Ich hab da einen sehr interessanten Artikel im Ami-Forum gefunden, der ziemlich genau wiedergibt, wie aus dem MME Strömlinge fürs Haus entlockt werden:

How to - Export 12v DC power to Inverter from LVB connection points

Hat jemand Bastelequipment zu Hause und könnte es mal umsetzen? Vielleicht zum Test? Andererseits, ohne Festverdrahtung gibt es passende Inverter für den Zigarettenanzünder beim großen Fluss für unter 50,- € zu kaufen. Der hat zwar nicht die beschriebenen 2000 Watt, sondern nur 600W, was aber m.E. für den Notbetrieb völlig ausreichend ist und außerdem die Struktur schont. Ich befürchte nur, dass die Sicherungen verbrennen werden und bei Langzeitgebrauch muss bestimmt zusätzlich noch ein Feuerlöscher daneben stehen.
Also sollte man schon wissen, was man tut und die nötige Vorsicht walten lassen. Prinzipiell sollte es aber ohne Probleme (fahrzeugabhängig) funktionieren.

Originalbeitrag

Im Artikel wird eine Vorgehensweise beschrieben, wie ich sie auch geplant habe: Anderson-Stecker im Frunk an Kabeln für bis zu 100A, einen max. 1000W Inverter und Betrieb für wenige Fälle (wie z.B. aufladen Camper im Winter beim Laternenparken, max. 300W). Und bei Notfällen.
Da fehlt mir der V2L-Anschluß meines BYD schon....

In einer Facebookgruppe habe ich heute neuere Beiträge gefunden, max. ein Jahr alt. Und ein Service-Mann (von Ford?) hat die Grenzbedingungen definiert. Ähnlich hatte ich es auch eingeschätzt...

Wollt ihr das dem Auto wirklich antun?
Der Onboardlader der 12V Batterie kann zwar 150A liefern, aber ob er das auch auf Dauer kann? Ich würde die Hand dafür zumindest nicht ins Feuer legen.
Es gibt doch viel elegantere Lösungen für den Notfall. Kosten dann halt mal ein paar Euro, aber dafür geht im Zweifel am Auto auch nichts kaputt.

Für welchen Zweck soll das denn überhaupt sinnvoll sein?

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