Bidirektionales Laden

Zitat von stud_rer_nat

In den USA gibt es keine Energiekrise. Dementsprechend hat das bei Musk und Co. auch keine Prio.

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Ist aber sowohl für Teslas Cyber Truck als auch für Ford F 150 Lightning für den US-Markt angekündigt, wobei das beim Cyber Truck wohl noch etwas dauert ...

Hatte gestern auf einer Messe mit Markus Emmert, Vorstand beim Bundesverband eMobilität e.V. gesprochen. Wir kamen da auf elektrische Wohnmobile und er sagte mir, dass bei den Wohnmobilen das bidirektionale Laden ein heißes Thema ist.


Das wäre natürlich super cool, wenn das eigene WoMo außerhalb der Urlaubsreisen als Hausbatteriespeicher eingesetzt werden oder auch darüber hinaus dem allgemeinen Stromspeichersystem (Grid-Technologie) dienen könnte.

Zitat von Taunussteiner

Hatte gestern auf einer Messe mit Markus Emmert, Vorstand beim Bundesverband eMobilität e.V. gesprochen. Wir kamen da auf elektrische Wohnmobile und er sagte mir, dass bei den Wohnmobilen das bidirektionale Laden ein heißes Thema ist.


Das wäre natürlich super cool, wenn das eigene WoMo außerhalb der Urlaubsreisen als Hausbatteriespeicher eingesetzt werden oder auch darüber hinaus dem allgemeinen Stromspeichersystem (Grid-Technologie) dienen könnte.

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Und was soll so ein WoMo dann kosten? Dürfte für Otto-Normal-Verbraucher unbezahlbar sein, v.a. wenn man sich das für 2-3 Urlaubsfahrten im Jahr kauft. Zudem glaube ich nicht, dass man damit ein Haus versorgen kann. Mehr als 3 kW/h dürften da nicht drin sein.

Der Markt ist momentan noch sehr dünn. Bin beim googeln nur auf ein WoMo für fast 200.000 EUR gestoßen. Ist also im Moment nur etwas für absolute Enthusiasten mit entsprechendem Geldbeutel 😩. Außerdem fehlt derzeit noch die erforderliche Infrastruktur auf den Campingplätzen. Für WoMo muss die Wallbox m. E. am Stellplatz und nicht irgendwo auf dem Campingplatz sein 🤔.


Ich persönlich setze auf Ford als Fahrgestell. Der Transit ist bei WoMo neben Fiat und Citroën weit verbreitet und den Transit gibt es bereits als vollelektrischen Transporter. Auf dieser Basis könnte ich mir einen Preis um die 70 - 80.000 EUR vorstellen. Immer noch kein Schnäppchen, aber schon bezahlbarer.


Für die Hausversorgung dürfte eine WoMo-Batterie gut ausreichen. Die Gesamtkapazität - ich gehe von mindestens um die 100 kWh aus - übertrifft jeden derzeit verfügbaren Hausspeicher und die Versorgungsleistung sollte zumindest ausreichen, wenn keine Großverbraucher am Netz hängen.

Zitat von Taunussteiner

Was tut sich bei Ford :/

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Genau das ist die Frage. Zumindest eine Mitteilung ob es denn kommt oder woran es liegt wäre etwas, das man den Mach-E Kunden schuldig ist. Wie ich bereits geschrieben hatte, war bidirektionales Laden nicht der Hauptgrund für meine Kaufentscheidung. Ich hatte es aber stets im Hinterkopf und das Video, das urplötzlich verschwand, vor Augen. Deshalb kann ich zumindest erwarten, dass Ford Stellung bezieht. Wenn es dann heißt, dass V2H mit dem Mach-E nicht möglich sein wird ist es halt so aber in der aktuellen Situation kann Abwarten teuer werden.

Zitat von Nitram

Ist aber sowohl für Teslas Cyber Truck als auch für Ford F 150 Lightning für den US-Markt angekündigt, wobei das beim Cyber Truck wohl noch etwas dauert ...

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Hier zum Thema ein aktueller Link:


https://www.msn.com/de-de/lifestyle/shopping/als-e-auto-ist-der-us-bestseller-schneller-probefahrt-ford-f-150-lightning/ar-AA126SLO?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=22688063249b455c81c04cd3ebe53b0d


Der Lightning kann demnach andere BEVs direkt mit bis zu 7,2 kW Ladeleistung nachladen.

Bei dem Thema V2H kommt etwas in Bewegung. Ich denke das es nicht mehr lange dauert bis sich die Regierung damit intensiv beschäftigen wird.


https://ecomento.de/2022/09/23/e-on-fordert-staerkere-nutzung-des-bidirektionalen-e-auto-ladens/

Wenn es selbst Energieunternehmen schon fordern dann wird das langsam. Und VW betreibt schon mehrere Projekte in dieser Richtung. . https://www.volkswagen.de/de/elektrofahrzeuge/elektromobilitaet-erleben/elektroauto-technologie/rueckspeisefaehige-elektroautos.html

Macht sicher Sinn diese Art der Energiespeicher zu forcieren. Trotzdem macht es erst dann Sinn, wenn man sich mindestens europaweit auf einen Standard geeinigt hat und dann sowohl die Wallboxen als auch die Autos damit umgehen können.

Es wären sicher auch Alleingänge von einzelnen Herstellern denkbar. Aber dann wäre man auf diesen Hersteller fest genagelt. Halte ich persönlich für nicht ratsam und ich würde dann auch in diese Richtung nicht investieren.

Zitat von mlapp

Macht sicher Sinn diese Art der Energiespeicher zu forcieren. Trotzdem macht es erst dann Sinn, wenn man sich mindestens europaweit auf einen Standard geeinigt hat und dann sowohl die Wallboxen als auch die Autos damit umgehen können.

Es wären sicher auch Alleingänge von einzelnen Herstellern denkbar. Aber dann wäre man auf diesen Hersteller fest genagelt. Halte ich persönlich für nicht ratsam und ich würde dann auch in diese Richtung nicht investieren.

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Du meinst den gleichen Standard wie bei Steckdosen? Wenn wir darauf warten ist der Akku unseres Mach-Es längst recycelt. Lass das doch den Markt regeln. Wir brauchen schnelle Lösungen, ob die perfekt oder europäisch harmonisiert sind ist mir Wumpe. Selbst eine VDE-konforme Bastellösung wäre mir lieber als zusätzlich zu meinem rollenden Akku in einen Speicher zu investieren, selbst wenn ich die Garantie verlöre

Für den Mach E kommt das sowieso nicht. Das halte ich für völlig ausgeschlossen.

Ohne Standard macht das keinen Sinn, wenn es sich durchsetzen soll. Ein System dass nur mit einer Marke oder sogar nur mit dem einen Auto funktioniert und mehrere tausend Euro kostet findet ganz sicher keine Abnehmer, zumindest nicht in nennenswerter Anzahl.

Aber die Menschen sind sicher viel eher bereit 5-6000Euro auf den Tisch zu legen, wenn die Investition auf mindestens 10 Jahre sicher ist und auch mit dem/den nächsten Auto(s) funktioniert.

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Was übrigens noch dazu kommt, wenn es wirklich Sinn machen soll, ist V2G und die damit verbundene Steuerung durch den jeweilige Netzbetreiber. Ich vermute ganz stark, dass die Regierung daran durchaus Interesse hat, deutlich mehr Interesse als an V2H. Denn das ist nicht der Allgemeinheit dienlich, kann das Netz nicht entlasten und würde weitere hohe Investitionen in den Netzausbau bedeuten. Mit V2G kann das ggf. vermieden werden. Zumindest dann, wenn es genügend EAutos auf den Straßen gibt und soweit sind wir leider noch nicht wirklich..

Ja klar, neben meine 68 kWh einen weiteren Speicher zu stellen ist sinniger und nachhaltiger. Wieso es nicht der Allgemeinheit dienen soll wenn ich meinen Verbrauch (ca. 60 kWh/täglich - EFH mit Büros und Servern) tagsüber mit Solarstrom und nachts mit dem Überschuss aus meinem BEV bediene, musst du mir erklären. Einfacher kann ich der Allgemeinheit nicht dienen und das Netz entlasten.

Ich habe noch bis Mitte 23 einen günstigen Tarif, die Prognosen reichen von einer Verdoppelung bis zum Fünffachen des aktuellen Strompreises. Ich habe nicht vor mich daran zu beteiligen. Wenn Ford es nicht hinbekommt werde ich halt wechseln, auf keinen Fall schaffe ich mir einen zusätzlichen Speicher an.


Grüße

Laden mit Deiner eigenen PV und dann selbst verbrauchen sollte nicht das Problem der Regierung sein aber Du könntest ja auch umsonst oder verbilligt beim Arbeitgeber oder im Ausland laden und damit nach Hause fahren. Dadurch entsteht ein geldwerter Vorteil und dem Staat entgehen Steuern.

Ich kann auch im Ausland tanken oder günstigere Waren kaufen. Als ich noch geraucht habe, bin sogar hin und wieder nach Luxembourg gefahren um Zigaretten und Kaffee zu kaufen, na und? Wenn einer betrügen will gibt es genügend Möglichkeiten. Wenn das die Argumente sind, die V2H verhindern ist D nicht mehr zu helfen.

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Warum reagierst du denn jetzt so extrem? Das bekommt bis Mitte 23 ganz sicher nicht nur Ford nicht auf die Kette, sondern keiner.

Es fehlen zur Zeit sowohl politische als auch technische Regelungen und wenn die dann mal existieren dauert es sicher noch ne Zeit bis die umgesetzt sind, alle EVUs mit spielen usw.

V2H und V2G sind ja im Grunde die gleiche Technik. Aus DC muss netzsynchron AC gemacht werden. Mal mit mal ohne Einspeisung ins Netz, mal mit Steuerung durchs EVU mal ohne. Aber du hängst immer am Netz und musst daher auch alle Regeln befolgen.

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Zitat von mlapp

Warum reagierst du denn jetzt so extrem? Das bekommt bis Mitte 23 ganz sicher nicht nur Ford nicht auf die Kette, sondern keiner.

Es fehlen zur Zeit sowohl politische als auch technische Regelungen und wenn die dann mal existieren dauert es sicher noch ne Zeit bis die umgesetzt sind, alle EVUs mit spielen usw.

V2H und V2G sind ja im Grunde die gleiche Technik. Aus DC muss netzsynchron AC gemacht werden. Mal mit mal ohne Einspeisung ins Netz, mal mit Steuerung durchs EVU mal ohne. Aber du hängst immer am Netz und musst daher auch alle Regeln befolgen.

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Das ist Deutschland 🤦🏼

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Zitat von Littel-Pony

Das ist Deutschland 🤦🏼

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Nein, das ist Europa!

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Hier mal ein Bericht 😉


https://www.elektroauto-news.net/2022/hyundai-lg-next-stromnetz-stabilisieren


es wird aber schon eifrig getestet 😉

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Technisch ist das alles machbar. Das soll nicht das Problem sein.
Ich hoffe ja, dass der aktuelle Energiemarkt und die damit verbundenen Probleme als Beschleuniger für die Umsetzung wirkt. Letztendlich können unsere Autos das Netz stabilisieren und es könnte sich dabei für uns auch noch ganz gut rechnen. Wir brauchen halt die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.