Derzeit ist bekannt, dass die Bundesregierung plant, ab dem 1. Januar 2026 wieder eine Förderung beim Kauf von reinen Elektroautos einzuführen. Vorgesehen ist ein Bonus von bis zu 4.000 €, der jedoch an Bedingungen geknüpft sein soll: So soll es einen Höchstlistenpreis von ca. 45.000 € netto (53.550 inkl. MwSt.) geben und die Förderung soll auf Haushalte mit niedrigerem bis mittlerem Einkommen beschränkt sein.
Im Gegensatz zu früheren Regelungen könnte die Prämie auch für gebrauchte E-Autos gelten.
Ein paar bekannte und nicht bekannte Eckpunkte der Kaufprämie:
Start 2026 oder eher erst 2027
Laufzeit: Bis 2029
Nur für batterieelektrische Neu- und Gebrauchtfahrzeuge unter 45.000 Euro (Nettolistenpreis)
Gegenfinanzierung noch nicht sichergestellt. Möglich, dass dafür die Steuern für Verbrenner angehoben werden
Prämie soll mindestens 3.000 € betragen und in gleicher Höhe von Herstellern oder Händlern ergänzt werden
Höhe des Einkommens ist noch nicht final. Es soll irgendwas zwischen ca. 3.800 € Brutto im Monat bzw. ca. 45.000 € im Jahr liegen.
Wie seht ihr das? Ist das ein guter Impuls für die E-Mobilität oder wären die 3 Milliarden Euro auf einer anderen Art besser angelegt?
Um sich einen Überblick über die Auswahl der förderfähigen BEVs zu verschaffen, habe ich eine Seite erstellt, auf der alle Fahrzeuge aus unserer Modelldatenbank mit einem Listenpreis von maximal 53.500 € dargestellt werden.
Falls ihr Fehler, Ideen oder Verbesserungsvorschläge für die Übersicht habt, lasst es mich wissen.
Um sich einen Überblick über die Auswahl der förderfähigen BEVs zu verschaffen, habe ich eine Seite erstellt, auf der alle Fahrzeuge aus unserer Modelldatenbank mit einem Listenpreis von maximal 53.500 € dargestellt werden.
Falls ihr Fehler, Ideen oder Verbesserungsvorschläge für die Übersicht habt, lasst es mich wissen.
Nicht MAGA, sondern MDGA. Die Prämie sollte besser die Produktion elektrischer Kleinwagen in D fördern. Hierzulande werden kaum erschwingliche Kleinwagen produziert. Ergo würde durch diese Aktion fast ausschließlich die Produktion von Kleinwagen im Ausland gefördert werden. So eine im Grunde gutgemeinte Aktion wäre gleichzusetzen mit einer CO²-Reduktion in ärmeren Ländern durch den Bau von Radwegen.
Das könnte schon hinhauen. Der Staatsbüttel zwingt ja quasi mehr und mehr. Und wenn es nur durch simple Steuererhöhungen für ICE ist. Allerdings halte ich ist dieses Gießkannenprinzip nur bedingt für zielführend.
Mein erster Gedanke war, dass dies den Gebrauchtwagenmarkt für BEVs befeuern wird. Wenn der Händler jedoch auch € 3.000 beisteuern muss, wird er diese Summe dem Verkaufspreis hinzufügen. Damit ist nicht der Käufer, sondern der Händler bevorteilt und alle müssen mehr Steuern zahlen.
Absoluter Nonsense. Hier wird wieder mit Steuergeld an den Symptomen rumgedoktert, anstatt das eigentliche Problem anzugehen. Und das noch mit einem neuen Bürokratiehammer "Einkommensnachweis".
Wie von Geisterhand werden die Preise steigen.
Wenn das Ganze dann noch durch Steuererhöhungen beim Verbrenner gegenfinanziert werden soll, wird der Hass bei Vielen auf e-Autos noch weiter steigen. Unsere Politniks verhalten sich wie Elefanten im Porzellanladen. Das halbe Geschäft liegt schon in Trümmern und jetzt fängt der Elefant noch wild an zu tanzen...
Warum lassen sich in Buntland keine bezahlbaren Autos mehr produzieren? Wahnsinnige Bürokratiekosten und -barrieren, enorme Lohn- und Lohnnebenkosten (von denen der Staat und seine Bürokratie eine großen Batzen frisst), höchste Energiepreis, durchgeknallte Gewerkschaften, die selbst in einer massiven Krise weiter geisteskranke Forderungen stellen und weiter streiken.
Hab heute gerade erst mit einem Spediteur gesprochen, der gut 50 LKWs am Laufen hat, davon auch mit Gefahrgut und Abfall... Unglaublich was da an Bürokratie zu leisten ist, damit so ein LKW überhaupt einen Meter fahren darf. Aufträge aus der Automobil- und Zuliefererindustrie brechen in Größenordnungen weg. Produktion wird in Windeseile nach Ungarn, in die Slowakei, in die Tschechei oder gleich nach China verlagert. Ich glaube viele hier können sich noch gar nicht vorstellen, wo wir in 2 Jahren stehen werden... Dann heißt's lernen durch Schmerz.
Seien wir doch mal ehrlich. Im Grunde versucht die Regierung, mit den drei Milliarden Euro die eigene Autoindustrie zu retten bzw. ihr zu helfen. Das war bei der Abwrackprämie genauso und bei der ersten Elektroauto-Förderung auch. Der Hauptvorteil ging dabei an die Hersteller, während der Endkunde nur einen sehr kleinen Vorteil erhielt.
Wenn man das akzeptiert, kann man sich auch für die Autoindustrie freuen.
Schließlich ist sie ja essenziell für den Wohlstand in „Good old Germany”.
Fraglos ist das deren Ansinnen. Du hast ja selbst die Liste der förderfähigen BEVs gepostet @Waldemar . Wenn man sie durchliest, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass kein einziger deutscher Hersteller gepusht wird. Es sind zwar Opel & Co. gelistet, aber mit mehr als 7000,- € Mehrpreis konkurrenzlos teuer, was ein entscheidendes Totschlagkriterium sein wird. Von Innovationen bzw. Grundausstattungen rede ich da erst garnicht. Da sind die anderen bekanntlich auch besser. Der Schuss geht voll nach hinten los. Am Ende leidet die deutsche Industrie nur noch mehr, weil andere relativ gesehen stärker geworden sind.
Ich wage zu bezweifeln, dass die die deutsche Autoindustrie retten wollen. Die letzten 10-15 Jahre wurde ja alles dafür getan sie kaputt zu machen, auch von seiten der EU. Das ist nur wieder eins dieser Trostpflaster um die Leute ruhigzustellen.
Sozialistische Plan- und Zwangswirtschaft hat schon immer in den Ruin geführt.
Wie Triumphator schon richtig schreibt: welche der aufgelisteten Autos werden denn in D-Land wenigstens zusammengeschraubt?
Naja, wenn wir ehrlich sind: die Politik interessiert sich nicht für den Bürger sondern für Wählerstimmen zur nächsten Wahl um länger im Amt zu bleiben.
Wir müssten eigentlich mal eine Lobby für eAuto-Fahrer gründen und vorstellig werden. Oder gleich eine Bürgerpartei "WIR in Deutschland" gründen. Ist eine Überlegung wert.
Es ist wieder das, was doch jeder restintelligente Bürger absolut gestrichen satt haben sollte:
Eine Ankündigungs- und Gefühlspolitik. Es zählt gar nicht das, was ihr da in der Diskussion alles nennt. Es geht nicht um Argumente.
Es zählt, dass die entsprechenden Parteien sich mit positiv belegten Botschaften die GEFÜHLE der Wähler vor den nächsten Landtagswahlen sichern.
Das wird klappen. In den Medien wird es positiv verkauft werden und die negativen Sekundär-Effekte (auf die Preisentwicklung zB.) werden den Leute wenn überhaupt erst später bewusst.
Zielführend wäre es, den Ladekarten-Dschungel (meist keine Bezahlung mit ec-Karte oder Bank-App möglich, man braucht mehrere Ladekarten, intransparente und teils viel zu hohe Preise) zu beenden. Das geht alles. Wurde aber vor 10 Jahren bei Anfang des E-Auto-Hypes verpennt und danach bis heute nicht geändert. DAS hält viele davon ab, zu wechseln. Nicht jeder bisherige Fahrer eines Fossils lernt so schnell um, dass er sich schnell so auskennt wie die alten Hasen hier.
Viele, die grundsätzlich Interesse hätten, sind einfach verunsichert. Überall mit der Handy-App oder der ec- oder Debitkarte zahlen zu können und eine klarere Preisstruktur zu haben, das wäre ein gewaltiger Anschub. Auch für Millionen Bewohner von Mehrfamilienhäusern ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause oder bei der Arbeit.
Zweitens Energiekosten: Wir haben den teuersten Strom weltweit (?) Gefühlt jedenfalls. Das würgt Privathausalte mit niedrigem Einkommen ab und auch die Industrie. Gefährlich. An der Schraube zu drehen, wäre besser.
Die neue Prämie wird deutschen Herstellern vermutlich eher schaden. Weil die kostengünstigen Autos eher importierte sind.
Es gibt endlich Neuigkeiten zur E-Auto-Förderung. CDU und SPD haben sich geeinigt.
Das zu versteuernde Haushalts-Einkommen darf maximal 80.000 € betragen. Je Kind darf die Grenze um 5.000 € erhöht werden. Die Förderung soll mindestens 3.000 € betragen. Pro Kind gibt es zusätzlich 500 €. Maximal jedoch 1.000 € mehr. Zusätzlich soll es 1.000 € für Haushalte mit sehr niedrigem Einkommen geben. Auch Plug-in-Hybride sollen gefördert werden.
Weil ich meinen Arsch bewege und mehr verdiene, zahle ich mit den Steuern für Andere den Zuschuss. Entweder alle oder keiner! Und warum Plug-in-Hybride? Hat sich der Söder wieder durchgesetzt.
…das mit den PlugIn verstehe ich auch nicht…entweder man entscheidet sich für die E-Mobilität oder lässt es sein.
Bekanntermaßen hatte ich auch 2 PlugIn, bin ja darüber auf den BEV gekommen. Bin immer noch aktiv Mod in einem PHEV-Forum, und es ist immer lustig zu lesen, dass die meisten dort im Winter ausschließlich mit dem Benziner fahren, weil es ein paar Cent billiger ist. Der Umweltgedanke tritt da völlig in den Hintergrund und macht die eigentlich ganz „nette“ Idee eines PHEV zunichte. Insofern finde ich es nicht ok, wenn PHEV nun auch noch gefördert würden…diese Förderung sollte man lieber dann in BEV-Käufer stecken…aber bitte, nur meine Meinung…
Für E-Autos braucht es Lobbying und eine bessere Vermarktung. Steuerliche Anreize können diesen Prozess etwas beschleunigen, was natürlich abzuwägen ist gegen die Interessen der Gemeinschaft, da alle mitzählen.
Meiner Meinung nach braucht es vor allem Zeit. Zeit, um die Infrastruktur zu verdichten, die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen sowie die Reichweite und/oder die Energieeffizienz zu verbessern.
Das Flugrad muss in Bewegung kommen.
Als ich mich vor drei Jahren entschied, ein BEV anzuschaffen, hatte ich wegen der Reichweitenangst ein ungutes Gefühl. Aufgrund meines technischen Interesses habe ich mich dann doch für ein E-Fahrzeug entschieden.
Was die Optionen, die Leistung, die Batteriegrösse, die Assistenzsysteme usw. betrifft, habe ich wieder auf mein Bauchgefühl und meine Emotionen gehört. Und ich bin immer noch zufrieden. Bisher gab es trotz Berichten hier und in anderen Foren keine Probleme. „Knock on wood”.
Weil ich meinen Arsch bewege und mehr verdiene, zahle ich mit den Steuern für Andere den Zuschuss. Entweder alle oder keiner! Und warum Plug-in-Hybride? Hat sich der Söder wieder durchgesetzt.
Natürlich hatte der Würstchenfachmann seine Finger im Spiel. Ganz zufällig hat er diesen Gedanken vor zwei oder drei Tagen in die Presse gebracht. Davor war seit der Bildung der neuen Regierung kein einziges Wort über eine Hybrid-Förderung zu hören.
Und ganz zufällig hat BMW vor ein paar Tagen angekündigt, die neue Generation von Hybriden, auch Range Extender genannt, nächstes Jahr auf den Markt zu bringen. Das sind solche, bei denen ein Verbrennungsmotor den Akku permanent nachladen kann. Dadurch bleibt der Akku sehr klein. In China fahren viele dieser Hybridfahrzeuge, die im Alltag sehr gut ankommen sollen.
Ob das alles zusammenhängt, werden wir vermutlich nie erfahren, aber es sieht verdächtig danach aus, als hätte Bayern mal wieder seine Extrawurst bekommen.
Weil ich meinen Arsch bewege und mehr verdiene, zahle ich mit den Steuern für Andere den Zuschuss. Entweder alle oder keiner! Und warum Plug-in-Hybride? Hat sich der Söder wieder durchgesetzt.