Wie ladet ihr euren Mustang Mach-E zu Hause an der Wallbox?

Zitat von Frank777

Bei Wechselstrom (z.B. an der heimischen Wallbox) gibt es hier keinerlei Hinweis darauf bei 80 oder 90% abzubrechen. Daher gehe ich davon aus, dass ein Laden mit AC bis 100% sich nicht wirklich auf die Batterieleistung auswirkt.

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Du zitierst aus der Bedienungsanleitung für Endanwender und wunderst dich, dass da keine technische Abhandlung über richtiges Akkumanagement drin steht?

Meinst du ernsthaft, die ganzen gemachten Studien zu dem Thema gelten ausgerechnet für Ford nicht?

Ganz simpel lässt sich sagen, je schneller du lädst, je weiter die Akkutemperatur von der Idealen Temperatur weg ist und je weiter die Batterie an den Randbereichen betrieben wird, desto schädlicher ist es für den Akku.

Aber wie schon geschrieben, 1000 Vollzyklen sollten die Akkus auch unter schlechten Bedingungen schaffen, und das wären mindestens 250-300tkm beim SR.

Zitat von mlapp

Aber wie schon geschrieben, 1000 Vollzyklen sollten die Akkus auch unter schlechten Bedingungen schaffen, und das wären mindestens 250-300tkm beim SR.

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Werden sie auch.

Bleibt nur die Frage, wo hoch die Degradation des Akkus bis zu diesen 1000 Zyklen ist.

Was bedeutet, dass zum Ende hin der Akku häufiger geladen werden muss, um die Kilometer zu erreichen und letztendlich die Zahl der Zyklen schneller erhöht.

Ja aber mal ehrlich. Wen interessiert das denn? Wenn in den 8 Jahren der Garantie die Kapazizät unter 70% ist bekommt man eine neue und ansonsten ist alles gut. Außerdem denke ich dass die meisten hier das Auto nicht so lange haben oder so viel fahren dass das relevant wird

Zitat von Modula

Werden sie auch.

Bleibt nur die Frage, wo hoch die Degradation des Akkus bis zu diesen 1000 Zyklen ist.

Was bedeutet, dass zum Ende hin der Akku häufiger geladen werden muss, um die Kilometer zu erreichen und letztendlich die Zahl der Zyklen schneller erhöht.

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Und da sind wir wieder beim Thema oft wenig laden ist besser als selten viel. Also z.B. täglich von 60 auf 85% ist deutlich besser als alle drei Tage von 10 auf 85%. Das ganze dann noch mit AC und dein Akku hält deutlich länger. In einer Studie wurden die Akkus von 1500 mal 10 auf 90% geladen und waren dann bei ca. 75%, in verschiedenen Stufen wurden die Ladefenster verkleinert und die Anzahl der Ladungen erhöht um in Summe immer die gleiche Menge Energie aus den Akkus zu ziehen.
Bei 40 auf 60% wurden dann 10000 Ladevorgänge durchgeführt und der Akku hatte noch eine Restkapazität von 91%.
Das ist zwar so nicht ganz in die Praxis übertragbar, weil in den Tests die Zeit kaum eine Rolle spielt und die setzt den Akkus ja auch zu, aber ich bin da beim Pony sehr entspannt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Akku nicht das Problem wird.

Einfach jeden Tag/Abend ans Ladekabel anstecken und eine paar/oder ein paar mehr Prozent laden, und der Akku ist zufrieden.

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Wie geschrieben.

Nach 3 Jahren ist es mir egal.

Ich lade fast ausschließlich AC.

Das dafür bis 100%, weil ich die Verfügbarkeit nicht garantiert habe, mangels eigener WB.

Nennt hier jemand die Easee home sein eigen und kann mir etwas über deren Verlässlichkeit und Steuerung über die SIM berichten?

Die kommt bei mir an einer flexmount Stele mit Adapter als erste Wahl in Betracht, wenn, ja wenn mein Vermieter endlich mit den Erdarbeiten für die Kabelverlegung beginnt. Der Anschluss ist ja dann in zwei Tagen erledigt.


Gruß

Zitat von mlapp

Und da sind wir wieder beim Thema oft wenig laden ist besser als selten viel. Also z.B. täglich von 60 auf 85% ist deutlich besser als alle drei Tage von 10 auf 85%. Das ganze dann noch mit DC und dein Akku hält deutlich länger. In einer Studie wurden die Akkus von 1500 mal 10 auf 90% geladen und waren dann bei ca. 75%, in verschiedenen Stufen wurden die Ladefenster verkleinert und die Anzahl der Ladungen erhöht um in Summe immer die gleiche Menge Energie aus den Akkus zu ziehen.
Bei 40 auf 60% wurden dann 10000 Ladevorgänge durchgeführt und der Akku hatte noch eine Restkapazität von 91%.
Das ist zwar so nicht ganz in die Praxis übertragbar, weil in den Tests die Zeit kaum eine Rolle spielt und die setzt den Akkus ja auch zu, aber ich bin da beim Pony sehr entspannt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Akku nicht das Problem wird.

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„Das ganze dann noch mit AC und dein Akku hält deutlich länger.“


Meintest du doch, oder?

Nur um keine Verwirrung bei Neulingen zu stiften:

AC (langsam) ist besser für Akku als DC (Schnellladen)

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Zitat von Tom Tyler

„Das ganze dann noch mit AC und dein Akku hält deutlich länger.“


Meintest du doch, oder?

Nur um keine Verwirrung bei Neulingen zu stiften:

AC (langsam) ist besser für Akku als DC (Schnellladen)

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Du hast natürlich recht :-) Habe es korrigiert.

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Zitat von Cruiser2000

Glaube nicht, dass das wirklich etwas für die Lebensdauer bringt. Sind ja eh nur 90% vom Akku nutzbar. Das ist ja schon die Reserve um den Akku zu schonen. Also ich fahr meinen immer relativ leer und lade immer auf 100%

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mit dem Update sind es 93 %? da war doch was?

Zitat von Michael

mit dem Update sind es 93 %? da war doch was?

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Schon klar, aber es bleibt immer eine ungenutzte Reserve im Akku, die man bei anderen Geräten nicht hat. Deshalb halten Autoakkus viel länger als z. B. im Handy

Als guter Wert sind dennoch die 80% anerkannt. Natürlich brauche 8ch keine 80% von 90%. Aber wenn man davon aus geht, dass das nutzbare Fenster in der Mitte, also von 5% bis 95% liegt, sind wir ganz weit von echten 80% weg. Wenn man wegen mir auf 85% (von 90%) lädt, ist das sicher OK. Wenn man das Auto nur drei Jahre fährt, sicher auch, zumindest für einen selbst. Aber wenn man das Auto eine Zeitlang behalten möchte, ist ein ständiges vollknallen bis Oberkannte Unterlippe sicher keine sonderlich gute Idee.

Zitat von Tom Tyler

„Das ganze dann noch mit AC und dein Akku hält deutlich länger.“


Meintest du doch, oder?

Nur um keine Verwirrung bei Neulingen zu stiften:

AC (langsam) ist besser für Akku als DC (Schnellladen)

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Wobei grundsätzlich nicht AC oder DC schädlich für den Akku ist, sondern einfach das reinpressen von zu vielen Elektronen in kurzer Zeit *klugscheiß* - Sobald es erschwingliche DC Wallboxen für den Heimgebrauch gibt, dann schlage ich zu. Schön mit DC von der PV laden und keine Wandlungsverluste mehr durch den Bordgleichrichter.


Sowas bspw. https://www.ambibox.de/de/ambicharge/11-kw-dc-wallbox

Zitat von toksi

Schön mit DC von der PV laden und keine Wandlungsverluste mehr durch den Bordgleichrichter.


Sowas bspw. https://www.ambibox.de/de/ambicharge/11-kw-dc-wallbox

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Ganz so einfach ist das auch nicht und du wirst vermutlich nicht so schnell DC/DC Wallboxen bekommen. Bei üblichen DC Wallboxen lagerst du lediglich den im Auto verbauten AC/DC Wandler in die Wallbox aus, gehst aber natürlich dennoch mit AC auf die Wallbox. Darin sehe ich keinen Vorteil. Der Vorteil könnte in den deutlich besseren Protokollen zwischen Auto und Wallbox liegen.
Was du gerne hättest wäre ja eine DC Wallbox mit einer primären DC Anschlussleistung von mindestens 14kW und mindestens 2 verbauten MPPTs. Das halte ich für ausgeschlossen, zumal du dann auch integrierte DC/DC Wandler brauchst um die Ladespannungen für den Akku zu erreichen.

So wie ich das verstehe kann diese dank des DC/DC Wandlers ohne Wandelverluste von der PV in das Auto laden, auch wenn die Leistung dann meist nicht allzu hoch sein wird. Kann ich aber auch missverstanden haben.

Zitat von toksi

So wie ich das verstehe kann diese dank des DC/DC Wandlers ohne Wandelverluste von der PV in das Auto laden, auch wenn die Leistung dann meist nicht allzu hoch sein wird. Kann ich aber auch missverstanden haben.

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Technisch wäre das sicher machbar und wenn sowas umgesetzt wird, dann vermutlich als Systemlösung in ein bestehendes Universum. Also als Lösung von E3DC, SMA oder Kostal. Auf der anderen Seite verbläst du beim Laden immer mindestens 5-10%. Beim DC Laden sind es (zumindest bei einer Ladeleistung von 11kWh) ca. 15%. Wenn ich nun von 15tkm und 25kWh ausgehe, dann sparst du damit im Jahr irgendwas zwischen 175 und 350kWh. Also bei 35Cent rund 60 und 120€ im Jahr (mit PV Strom übrigens viel weniger). Eine DC Wallbox kostet aber mal mindestens 2000€ aufwärts. Da musst du ganz schön lang laden um das wieder rein zu kriegen.

2000 ist wohl super optimistisch. Zumindest hier im Lande sind die Kosten bereits für eine smarte AC Box inklusive Installation sehr hoch. Wir bezahlen wesentlich mehr als 2000…

Deshalb steht da auch mindestens 😁

Zitat von Cruiser2000

Schon klar, aber es bleibt immer eine ungenutzte Reserve im Akku, die man bei anderen Geräten nicht hat. Deshalb halten Autoakkus viel länger als z. B. im Handy

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und das macht den Unterschied zu Tesla, die können bis 100 % laden mit Hochleistung. Darum sind dort immer wieder mal Akkus hinüber. Vorsicht wie bei Ford gegen Übermut bei Tesla, irgendwo dazwischen wäre vermutlich gut

Ich denke wir werden beim MME zukünftig weiter verbesserte Ladekurven sehen. Ford fehlen eben die Erfahrungswerte und trotzdem will man den Kunden langfristig Garantien auf den Akku zusichern. Mir ist es so lieber, als wenn ständig die Akkus „abrauchen“ - bitte nicht wörtlich nehmen 😀

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