Meine Versicherung für 2026 steigt um 5%

HUK24 erhöht meinen Vollkasko Beitrag ab 2026 um 5%, obwohl meine SF-Klasse steigt und ich noch nie einen Unfall gemeldet habe. Habe mich bei meinem Kumpel, der eine Werkstatt hat, bereits bedankt. :cursing:

Gleichzeitig habe ich, das erste mal in 10 Jahren, einen Preisvergleich angestrengt, um zu sehen ob Huk24 noch gut im Rennen ist. Im Bild das Ergebnis.

Bei HUK ist mein Beitrag ab 2026 exakt 1.002€. Der Rest fängt +300€ mehr an.

Wie sind eure Erfahrungen? Gibt es noch potentielle Versicherer für E-Autos, die man evtl. abseits Check24 prüfen sollte?

Ich könnte noch außerordentlich kündigen, wenn sich was anbietet. Ist halt ärgerlich, anstatt günstiger zu werden, weil man jahrelang keinen einzigen Schadet meldet, wollen die immer mehr Geld für die Absicherung. <X

@Pitterausdemtal any ideas?

Ist nix neues.
Die Zeit ist lange durch, dass Versicherungen günstiger werden.
Autos sind zu teuer in der Reparatur und die Zeche dafür zahlen halt alle.

Bin weiterhin bei huk24, habe die Werkstattbindung dazu genommen.
Vollkaskoschäden sind mir egal, wo die repariert werden.
Liege somit weiterhin bei 550 eur im Jahr.

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Beim X4 meiner Frau wollte Allianz jetzt doch mal gleich 25% mehr im Januar. Wechsel zu Allianz direct brachte bessere Leistung zum alten Preis.

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25% mehr. Das ist echt happig.

Zitat von Waldemar

25% mehr. Das ist echt happig.

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Das ist eine Frechheit!

Ich bekam auch wieder eine Erhöhung. Im November kam das Schreiben mit den neuen Zahlen. Ich war tierisch verärgert und holte mir direkt drei Vergleichsangebote. Da kam raus, dass ich besser bleibe. Denn alle anderen waren noch teurer als die spezielle Elektroversicherung der Kravag.

Zitat von smi

Das ist eine Frechheit!

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Das ist ja noch garnichts

Meine Krankenkasse hat um 50% erhöht

🐎🐎🐎🚘🚘🚘

Grundsätzlich steigen die Reparaturkosten von Unfällen deutlich stärker als die "normale Inflationsrate". Dazu findet ihr im Anhang zwei Dateien.

Die Kfz-Versicherungen in Deutschland haben in den Jahren 2023 und 2024 Verluste in Höhe von ca. 6 Mrd. Euro gemacht. Die Preise für Neuverträge sind dann schneller angehoben worden als die von Bestandverträgen. Da haben sich die Versicherer nicht getraut, so zu erhöhen wie es eigentlich notwendig gewesen wäre.

Nicht zuletzt die BAFIN drängt nun alle Kfz-Versicherer, die Preise so stark zu erhöhen, dass Sie auch im kommenden Jahr die zu erwartenden Schäden bezahlen können. Sonst drohen Sanktionen. Das ist der Grund, warum es so große Erhöhungen gegeben hat.

Was kann man nun tun? Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter hat irgendwo eine natürlich Grenze, ab dem der Versicherungsschutz deutlich schlechter wird und man das eigene Risiko erhöht.

Es gilt wie über all das Gesetz der Wirtschaft: Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Gebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

Im Anhang findet ihr einen Leistungsvergleich der drei Tarife AXA, Kompakt, Komfort und Komfort Premium. damit könnt ihr ein Gefühl dafür bekommen, wie wichtig es ist, dass man weiß, was man tut. Ob nun Cosmos Direkt Basis, HUK Basis, Allianz Direct oder wie sie alle heißen, sollte man nur nutzen, wenn man kein hochwertiges und teures Auto fährt, welches nur mit Haftpflicht und TK versichert werden soll.

Für dieses Jahr ist es nun recht spät, um noch einen Wechsel zu organisieren. Es gibt nur noch wenige Arbeitstage. Der erste Schritt ist nun, seinen eigenen Vertrag spätestens 30 Tage nach Erhalt der Beitragsrechnung "wegen der Beitragserhöhung außerordentlich zum Ablauf" zu kündigen. Wer die 30-Tagefrist verpasst, kann nur noch den bestehenden Vertrag verändern.

So weit erst einmal ... Gruß Peter Bieger

Gründe für steigende Kosten in der Unfallreparatur Kfz.pdf (197 KB)

Warum steigen die Beiträge für Ihre Kfz-Versicherung.pdf (166 KB)

Kfz-Leistungsvergleich drei AXA-Tarife für VW ID.7.pdf (24.7 KB)

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Und dasselbe Rösslispiel mit den höheren Prämien ist auch hier im Schweizerländli entfacht.Es kommt eben schon darauf an,wie die individuellen Wünsche und Deckungen sich im Schadensfall auswirken. Ich habe eine Vollkasko (Selbstbehalt 500 SFr.)mit freier Werkstattwahl, Parkschaden,Bonusschutz und ist nicht die billigste Versicherungsgesellschaft, bin auf der tiefsten Prämienstufe und bezahle für 2026 über 1800.- SFr.nix mit günstigeren E-Auto Prämie.Ein Generalabo bei den SBB für 2026 kostet knapp 4000.- Also würde ein GA ettliches günstiger als ein schnittiger Mach-E, mit Amortisation,Versicherung, Strassenverkehrsamtgebühren,Unterhalt und Stromkosten.

Da sind wir ja in D noch sehr gut dran. Alle Zahlen von Dir (auch SB) sind bei mir nur halb so groß.

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USA 111. Du glücklicher, meine um 70%. Meine Autoversicherung um 20%. Nach einem Versicherungsvergleich musste ich passen. Alle waren wesentlich teuerer.

Bei den E-Autos wird so richtig zugeschlagen bei den Versicherungen und der Staat schaut zu! So wird das nichts.

Ich glaube eigentlich nicht, dass die Versicherungen die Abzocker sind. Sie reagieren nur aus ökonomischer Sicht auf die Veränderungen am Markt und setzen das Solidarprinzip ohne soziale Ader um (sprich die wollen auch nur verdienen). Die eigentlichen Preistreiber sind der Rattenschwanz an Institutionen davor, nicht zuletzt die Hersteller, Werkstätten, Legislativen, etc. Schade nur, dass wir als Kunden am Ende der Nahrungskette stehen und für alles latzen dürfen. :(

Ich weiß aus erster Hand (Werkstatt) was an diesem System so fundamental schief läuft.

Wenn ein Unfall passiert, sei es ein Parkrempler oder stärkerer Schaden, explodieren die Kosten bis zur endgültigen Widergutmachung wie ein Napalm Sprengsatz.

Aus eigener Erfahrung zwei Beispiele:

- Ein Stoßstangen Rempler, ohne sichtbare Schäden (außer etwas Lackschaden - ca. 5 cm lang) - Gutachter sagt 2.500€. Tatsächlicher Schaden: 500€ - Stoßstange wurde komplett neu lackieren. Fertig

- Ein Schaden durch Missachtung der Vorfahrt an einer Kreuzung. Opel Zafira (BJ 2015). Schadensfeststellung durch Gutachter: 15.000€. Tatsächliche Kosten nach Fertigstellung: 3500€.

Zwei einfache Beispiele. Ich habe es persönlich und in der Familie schon mehrmals so erlebt. Versicherungen zahlen im Grunde immer, plus/minus den vom Gutachter veranschlagten Preis.

Diese Schere geht immer weiter auf, je komplexer die Autos, die Elektronik hinter der Stoßstange, desto höher der veranschlagte Wert des Schadens durch Gutachter. Das es am Ende "meist" nur ein Bruchteil dessen repariert werden muss ist Tatsache.

Dazu kommt noch, dass ich meistens dabei Gewinn gemacht habe, meine Werkstatt überproportional Gewinn gemacht hat, dann natürlich der Gutachter und sehr sehr oft auch der Anwalt, der aus der Versicherung die Summe herausboxt.

Fertig ist die Spirale. Das System ist krank und es wird immer so weiter gehen.

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Ich würde sagen, dann sollten die Versicherer ihre Gutachter besser ausbilden.

Meiner Meinung nach sind die Preise der Komponenten und der Arbeitslohn die größten Preistreiber.

Ein Beispiel: Ein Modul des Ford Matrixlichts ist wegen seiner Komplexität und des benötigten Fachwissens nicht reparierbar. Die Kosten für den Ersatz, ohne Arbeit, betragen CHF 2 600.

Wenn die Stückzahlen hoch genug sind, können Ford und andere wahrscheinlich die defekte Komponente, wie die Matrixlichter, wiederaufbereiten. Das setzt jedoch voraus, dass die Komponenten standardisiert werden.

Ich sehe, dass das schon passiert und dass es weitergehen wird. Ein Beispiel ist das Refurbishment von Batterien, wie es bei Verbrennern mit Austauschmotor der Fall ist.

Ich bezahle bei der HUK für den Mach E 677 €/Jahr für VK 1.000 SB und TK 150 SB. Finde ich für den Elektronikbomber fast schon günstig.

Allein der Wechsel der Mach E-Frontscheibe kostet z.B. 2.500 €...

Dank EU werden die Autos immer vollgestopfter mit Sensoren und Technik.

Und da wundert Ihr Euch, dass die Versicherungskosten explodieren? Wer 1+1 rechnen kann, dem dürfte das klar sein. Nein, da stopft sich Niemand die Taschen voll, was immer gleich gemutmaßt wird, die Kosten sind enorm gestiegen.

Zudem sollte man sich mal anschauen, wer mittlerweile hier so alles rumkurvt und Schäden verursacht und wie in deren Heimatländern gefahren wird... Hat natürlich alles nichts mit nichts zu tun. Wer A sagt, muss auch B bezahlen... ;)

Meine Mutter hat bei einer Versicherung gearbeitet. Die konnte ein Liedchen davon singen...

Zitat von stud_rer_nat

......Dank EU werden die Autos immer vollgestopfter mit Sensoren und Technik.

Und da wundert Ihr Euch, dass die Versicherungskosten explodieren?

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Meine Versicherung bei Kravag für meinen 11 Jahre alten Ducato ist um 18% gestiegen und ich habe offenbar den Wechselzeitpunkt verpasst.

Mit reingestopftem Sensorwahn hat das sicher nix zu tun.

Zitat von stud_rer_nat

Zudem sollte man sich mal anschauen, wer mittlerweile hier so alles rumkurvt und Schäden verursacht und wie in deren Heimatländern gefahren wird... Hat natürlich alles nichts mit nichts zu tun. Wer A sagt, muss auch B bezahlen... ;)

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Wird da etwa die Rassismus-Keule geschwungen?

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Zitat von Jon

Wird da etwa die Rassismus-Keule geschwungen?

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Normal bei dem und wird vom Forenbetreiber @Waldemar geduldet.

Gucken wir mal in die Schweiz, im verlinkten Artikel steht mehr. Google spuckt noch 100 weitere quellen aus.

Zitat aus dem Artikel: "Junge Ausländer zahlen bis zu 74 Prozent mehr für die Autoversicherung als Schweizer

Autoversicherer verlangen von Ausländern teilweise massive Prämienaufschläge. Vor allem junge Staatsangehörige aus dem Kosovo, Nordmazedonien und der Türkei zahlen deutlich mehr als Schweizer: Bis zu 74 Prozent beträgt der Prämienunterschied. Das zeigt eine Comparis-Analyse. «Die Nationalität ist bei den Versicherern ein wichtiges Kriterium, um die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts zu berechnen – auch wenn es unfair erscheint», so Adi Kolecic, Mobilitätsexperte bei Comparis. Den kleinsten Ausländerzuschlag zahlen Staatsangehörige aus Deutschland."

https://www.presseportal.ch/de/pm/100003671/100922191

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